Smart Meter Rollout - Dienstleistungen für Stadtwerke und Messstellenbetreiber

Smart Meter Rollout: Sind die Stadtwerke startklar?

Der Rollout der intelligenten Messsysteme nimmt Fahrt auf. Seitdem das erste Smart Meter Gateway durch das BSI zertifiziert wurde, ist die Einführung der iMSys auch auf der Agenda der Stadtwerken nach oben gerutscht, trotz aller bisherigen Verzögerungen. Kommen die weiteren Zertifizierungen zu den metering days im Oktober? Man weiß es nicht… Auf jeden Fall gilt es jetzt, neben dem Tagesgeschäft die Systeme und Prozesse fit für den Rollout zu machen. Und – um den wirtschaftlichen Erfolg des Rollouts zu sichern – attraktive Mehrwertdienste mit hohem Kundennutzen zu entwickeln. Sind die Stadtwerke startklar?

Zusammenarbeit mit kompetenten Dienstleistern
Bei der Menge an komplexen Aufgaben, die sich aus dem Messstellenbetriebsgesetz ergeben, empfehlen wir eine Zusammenarbeit mit kompetenten Dienstleistern. Hier muss jedes Stadtwerk überlegen, welche Dienstleistungen es selbst erbringen und welche es auslagern möchte. Da die Anforderungen an IT-Systeme, Montage und Logistik eher komplex und innerhalb knapp bemessener Preisobergrenzen zu erfüllen sind, ist es gerade für kleine und mittlere Stadtwerke sinnvoll, diese Dienstleistungen extern zu vergeben. VOLTARIS bietet eine vollumfängliche System- und Produktlandschaft für den klassischen und intelligenten Messstellenbetrieb, mit modularen Lösungen entlang der kompletten Wertschöpfungskette des grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetreibers.

Wo macht eine Auslagerung noch Sinn?
Auch die Auslagerung der Gateway-Administration kann für Stadtwerke wirtschaftlicher sein, da die Anforderungen an Informationssicherheit und Datenschutz entsprechend hoch sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sie durch die Beauftragung eines Dienstleisters keine eigene BSI-Zertifizierung benötigen. Um Engpässe bei der Auslieferung und Montage der neuen Zählertechnik zu vermeiden – man denke nur an den aufwändigen Bestell-, Liefer- und Inbetriebnahmeprozess der intelligenten Messsysteme – sollte auch hier auf einen externen Dienstleister zurückgegriffen werden. VOLTARIS bietet, neben dem Gerätemanagement, das Workforce-Management-System MOM an, das speziell für die Anforderungen der intelligenten Messsysteme und modernen Messeinrichtungen entwickelt wurde. Es unterstützt Monteure und Disponenten dabei, die Zähler-Montagen koordiniert durchzuführen und beinhaltet neben der Disposition auch die Erstellung der notwendigen Kundenanschreiben und die mobile Unterstützung des Montagepersonals vor Ort. Der Montageprozess kann damit von der Planung bis zur Inbetriebnahme vollständig elektronisch und qualitätsgesichert unterstützt werden.

Anwendergemeinschaft Messsystem
35 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber mit rund 1,2 Millionen Zählpunkten arbeiten mittlerweile in der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem zusammen, um den intelligenten Messstellenbetrieb zu gestalten. In regelmäßigen Workshops geht es dabei nicht nur um Gerätetechnik, IT- Systeme und Prozesse, es werden auch Schulungen für Techniker und Monteure angeboten. Die Entwicklung von Mehrwertdiensten wie Mieterstrom, Mehrspartenauslesung und Submetering werden ebenfalls intensiv vorangetrieben und den Stadtwerke-Partnern als White Label Produkte zur Verfügung gestellt.

Die intelligenten Messsyteme sind Bausteine der Energiewende und ermöglichen eine effiziente Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.

„Mein Elektroauto kommuniziert noch gar nicht mit dem Gateway“!?

Anfang 2017, Umfrage bei Passanten: „Smart Meter, ist das ein Auto?“

Anfang 2020, Anruf beim Energieversorger: „Mein Elektroauto kommuniziert noch gar nicht mit dem Smart Meter Gateway. Ich will doch aber wissen, wie viel Strom ich beim Fahren verbraucht habe!“

Sie sehen, die Digitalisierung wird die Branche vehement beleben. Der Kunde wird immer mehr zum aktiven Player im Energiemarkt. 2019 ist spannend und richtungsweisend: Der Smart Meter Rollout startet voraussichtlich im Herbst und ermöglicht interessante Mehrwertdienste. Energieversorger werden zu Energiedienstleistern, die Produkte mit Lösungen bündeln müssen, um im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten. Nur mit dem Messstellenbetrieb allein lässt sich kein Geld verdienen.

Der Startschuss für den Rollout fällt – und wir haben viel vor!

Unsere Anwendergemeinschaft startet  demnächst den gemeinsamen Feldtest der intelligenten Messsysteme, der einen fließenden Übergang in den operativen Rollout ermöglicht – ohne separate Implementierungsprojekte. Derzeit werden die Betriebsprozesse für das intelligente Messwesen gestaltet, zum Beispiel das Montagekonzept. Die Anbindung der ERP-Systeme erfolgt in nach Herstellern geclusterten Arbeitsgruppen. In diesen setzen wir gemeinsam die unterschiedlichsten Schnittstellen zu Branchenlösungen um, z.B. SAP, SIV, Schleupen, Wilken und Neutrasoft. So können die Mitglieder von optimalen Skalen- und Synergieeffekten profitieren. Damit sind dann auch die technischen und prozessualen Grundlagen für die neuen Lösungen gelegt, die dem Kunden nutzen und die Energiewende nach vorne bringen.

Mehrwertdienste sind der Schlüssel zur Kundenbindung und – gewinnung.

Und genau darauf legen wir den Fokus: Die Entwicklung von Mehrwertdiensten wie Mehrspartenauslesung und Submetering (die verbrauchsabhängige Messung und Abrechnung von Wasser- und Heizkosten) werden wir intensiv vorantreiben und unseren Stadtwerke-Partnern als White Label Produkte anbieten. Wir begleiten unsere Kunden – mehr als 35 Netzbetreiber und Stadtwerke mit 1,2 Millionen  Zählpunkten  – während des gesamten Smart Meter Rollouts. In den regelmäßigen Workshops geht es dabei nicht nur um Schnittstellen, Systeme und Prozesse, es werden auch praxisorientierte Schulungen für Meister und Monteure angeboten. Als Teilnehmer profitieren Sie von praxisnahen Services, Mehrwertleistungen und modularen Angeboten.

Sehen Sie dem Rollout also rundum sorglos entgegen – mit uns als Full Service Dienstleister. Sie sind noch kein Teil unserer Anwendergemeinschaft? Interessierte Stadtwerke und Netzbetreiber können sich noch anschließen! Rufen Sie mich gerne an.

Gateway-Administration, Messdatenmanagement, Zähler und Messeinrichtungen

Roadmap, Barometer, Marktanalyse: Was heißt das für den Rollout?

Gleich drei wichtige Veröffentlichungen, die im Zusammenhang mit dem Smart Meter Rollout stehen, beschäftigen derzeit die Branche: Ende Januar wurde die BMWi-BSI Roadmap veröffentlicht, dicht gefolgt vom Barometer Digitalisierung und der BSI-Marktanalyse.

Gateway als zentrale Kommunikationsplattform

Was bedeutet das konkret für den Rollout-Start? Generell bestätigen die Veröffentlichungen, was sich in der Vergangenheit bereits abgezeichnet hat: eine klare Orientierung zum Gateway als zentrale Kommunikationsplattform für Messdaten aller Verbrauchergruppen. Im Dezember ist das erste Gateway (Hersteller PPC) vom BSI zertifiziert worden. Zu weiteren Zertifizierungen und damit der Feststellung der technischen Möglichkeit des Rollout-Starts macht die Marktanalyse keine eindeutigen Aussagen. Die Verzögerung der weiteren Zertifizierungen liegt an der nun verpflichtenden Funktionalität des TAF 2, der die zeitvariablen Tarife betrifft. Auf dessen Implementierung in den G1-Gateways hatten sich nicht alle Hersteller festgelegt. Den TAF 2 verpflichtend umzusetzen erachten wir als sinnvoll, da somit eine wichtige Funktionalität der Geräte sichergestellt wird. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten weitere Gateways die Zertifizierung erhalten werden und der Rollout starten kann.

VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem als starkes Netzwerk

Unabhängig von der Tatsache, dass drei zertifizierte Gateways zur Verfügung stehen müssen, kann der wMSB schon jetzt mit Angeboten an die Endkunden beginnen. Wir denken, dass dadurch eine ähnliche Marktdynamik wie beim Start des Rollouts durch den gMSB erzeugt wird. Deshalb werden wir unsere geplanten Feldtests und Projekte in unserer Anwendergemeinschaft auf jeden Fall starten. Wir betreuen mittlerweile ein stabiles regionales Kundennetzwerk mit 1,2 Millionen Zählpunkten und werden uns nun mit unseren Kunden zusammen auf die Feldtests, die Umsetzungsprojekte und die Entwicklung von Mehrwertdiensten im Submetering konzentrieren. Übrigens: Auch den Herausforderungen durch die sichere Logistikkette können unsere Kunden gelassen entgegen sehen. Wir folgen zunächst dem von PPC vorgestellten Konzept und werden für die Mitglieder der Anwendergemeinschaft entsprechende Schulungen anbieten.

Submetering VOLTARIS - Gateway-Administration und intelligenter Messstellenbetrieb

Jetzt geht es los: Die Submetering-Pilotprojekte starten!

Das erste Gateway ist zertifiziert, die wettbewerblichen Messstellenbetreiber legen los mit dem Smart Meter Rollout und attraktiven Zusatzleistungen.  Energievertriebe können schon jetzt lohnende Kombiprodukte aus Stromlieferung, Messdienstleistungen und Mehrwertdiensten anbieten, zum Beispiel neue Tarifmodelle, die Visualisierung der Verbrauchsdaten oder – per Submetering – die automatisierte Heizkostenabrechnung

Wie funktioniert „Submetering“, die Untermessung?

Mit den intelligenten Messsystemen können Zählerdaten von Gas-, Wasser- und Wärmezählern automatisiert erfasst werden. Submetering bedeutet dabei, auch Untermessungen durchzuführen, also die Zählerdaten von Wohnungsstrom- und Wohnungswasserzählern oder Heizkostenverteilern zu messen. Mit diesen erfassten Daten lassen sich dann auch wohnungsweise Energiekosten-Abrechnungen realisieren. Das Submetering steigert somit die Prozesseffizienz, reduziert Kosten und vermeidet Ablesefehler. Das ist gerade für die Wohnungswirtschaft hochinteressant, denken Sie z.B. an Studentenwohnheime mit den ständigen Ein- und Auszügen.

Mehrwertdienste als White-Label-Produkte für Stadtwerke-Partner

Die Mehrspartenauslesung spielt aus unserer Sicht eine Schlüsselrolle im intelligenten Metering. Wir werden daher die Entwicklung von Mehrwertdiensten wie Mehrspartenauslesung und Submetering intensiv vorantreiben und unseren Stadtwerke-Partnern als White-Label-Produkte anbieten. Einer unserer Kooperationspartner dabei ist Zenner. Innerhalb unserer Anwendergemeinschaft Messsystem starten wir demnächst gemeinsam die ersten Submetering-Pilotprojekte. Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Workshop der Anwendergemeinschaft im April schon konkrete Lösungsansätze präsentieren können.

Fünf Personen besprechen Angelegenheiten der Anwendergemeinschaft Messsystem von VOLTARIS

Starkes Netzwerk für den Smart Meter Rollout

Wenn es ein Thema gibt, das uns in den letzten Jahren massiv beschäftigt hat, dann ist es der Smart Meter Rollout. Nun geht es tatsächlich los mit dem Einbau der intelligenten Messsysteme. In unserer Anwendergemeinschaft arbeiten wir bereits seit über zwei Jahren mit mehr als 35 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken zusammen, um den intelligenten Messstellenbetrieb gemeinsam zu gestalten.

Mehrwertangebote für die Teilnehmer
In regelmäßigen Workshops diskutieren wir mit den Teilnehmern zu den aktuellen Entwicklungen in der Branche und zu den gesetzlichen Vorgaben. Es geht nicht nur um Schnittstellen, Systeme und Prozesse – wir bieten zum Beispiel auch praxisorientierte Schulungen für Techniker an und geben Handlungsempfehlungen für die Kundenkommunikation. Im Workshop gestern haben wir unser webbasiertes Frontend zur Vereinfachung von Prozessen und Schnittstellen präsentiert. In einem Fachvortrag habe ich außerdem vorgestellt, welche Leistungsfelder der kostenbasierten Anreizregulierung (EOG) und welche der Preisobergrenze  nach MsbG zuzuordnen sind.

Rundum-Sorglos-Paket 
Wie Sie sehen bieten wir mit unserem modularen Lösungsportfolio ein Rundum-Sorglos-Paket für den Start ins intelligente Messwesen, das auf einzelne Bedürfnisse individuell zugeschnitten werden kann –  für den grundzuständigen und für den wettbewerblichen Messstellenbetreiber, und das entlang der kompletten Prozesskette. Da wir in den relevanten Gremien und Verbänden wie dem FNN)  aktiv mitarbeiten, sind wir zudem immer auf dem neusten Stand und kennen die relevanten gesetzlichen Bestimmungen. Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal vorbei unter www.voltaris.de/anwendergemeinschaft. Interessierte Stadtwerke können der Anwendergemeinschaft noch beitreten.