Knackpunkt Mobilfunkanbindung beim Einbau intelligenter Messsysteme

Der Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) läuft und die ersten Einbauten innerhalb unserer Anwendergemeinschaft sind erfolgreich verlaufen. Bisher ist die Qualität der Messdaten gut bis sehr gut. Die größte Herausforderung liegt nach wie vor in der Mobilfunkanbindung: Vier von fünf Störungen lassen sich auf zu schlechten Empfang zurückführen. Aber warum ist das so? Die Geräte haben SIM-Karten und werden vor Ort über Mobilfunk angebunden und parametriert. Wenn der Mobilfunkempfang am Einbauort des iMSys schlecht ist, kann es im Initialisierungsprozess zu Verzögerungen kommen. Im Idealfall dauert es etwa 60 Minuten, bis alle Profile aufgespielt sind und das Gateway im Produktivmodus arbeitet. Das kann je nach Verbindung dann auch schon mal einige Stunden dauern. Oder die Verbindung ist insgesamt instabil. Das ist natürlich nicht akzeptabel.

Maßnahmenpaket für die Mobilfunkanwendung von Smart Meter Gateways

Um die Monteure vor Ort zu unterstützen, haben wir ein komplettes Maßnahmenpaket für die Mobilfunkanwendung entwickelt. Vor der Installation bieten wir eine Abfrage der Providerdaten für die Anschlussobjekte an, um die Feldstärke am Haus festzustellen. Für Gateways, die im Keller verbaut werden, gibt es typische Abschlagswerte. Es kann aber sein, wenn man sich die Situation vor Ort anschaut, dass der Kellerraum noch stärker abgeschirmt ist, als gedacht. Dann muss man vielleicht eine Antenne ans Fenster legen oder gleich nach Möglichkeit auf eine andere Technologie ausweichen. Wir testen weitere WAN-Alternativen, z.B. die Anbindung von Gateways im 450 MHz-Funknetz.

Hoffnungsträger 450-MHz-Netz

Das 450-MHz-Netz (lesen Sie im Positionspapier des VKU/BDEW mehr dazu) ist sehr wichtig für die Energiewirtschaft. Nicht nur als Kommunikationsnetz in Krisenfällen, sondern eben auch für die Datenübertragung im intelligenten Messwesen. Damit kann man auch Gateways an Orten in Liegenschaften anbinden, die man mit herkömmlicher Mobilfunkanbindung nicht erreichen würde. Im Rahmen von Designetz haben wir in zwei Demonstrator-Gebieten im Saarland bereits Gateways für das 450-MHz-Netz verbaut. Im Moment ist es noch zu früh, über Erfahrungswerte zu sprechen – das holen wir zu gegebener Zeit nach.

Spezielle Gateways, Pegelmessung und Antennentechnik

Weiterhin verwenden wir im Bedarfsfall spezielle LTE Smart Meter Gateways mit 2G/3G-Fallback. Auch die Pegelmessung vor Ort spielt eine wichtige Rolle. Gemessen werden sollte zwei Mal: Einmal vor dem Gebäude und einmal im Zählerschrank. Die Prüfung vor dem Gebäude bestimmt, ob vor Ort überhaupt ein ausreichender Empfang gegeben ist. Diese Messung kann auch zum Vergleich mit den Providerdaten herangezogen werden. Die zweite Prüfung erfolgt über die Einbauantenne am Zählerschrank. Anhand dieser entscheidet der Monteur, ob der Einbau durchgeführt werden soll oder nicht. Um sicher zu gehen, sollte er auch eine Empfangsprüfung in einem geschlossenen Zählerschrank durchführen. Auch die Auswahl der geeigneten Antenne spielt eine große Rolle. Grundsätzlich sind alle drei Antennenarten (Hutschienenantenne, multifunktionelle Antenne und Rundstrahlantenne) LTE- bzw. GPRS-fähig. Letztendlich entscheidet der Monteur vor Ort anhand eines speziellen Netzscanners, welche Antenne wie zu platzieren ist, um die bestmögliche Verbindung zu erreichen.

Exklusiv für unsere Kunden: Montagehandbuch für den Einbau intelligenter Messsysteme

Mit jedem Einbau eines iMSys steigt unser Erkenntnisgewinn. Diese Lessons Learned diskutieren wir innerhalb unserer Anwendergemeinschaft und dokumentieren sie sogfältig in praxistauglichen Handbüchern. Im Januar brandaktuell erschienen ist unser Handbuch zur Installation und Inbetriebnahme der intelligenten Messsysteme . Es enthält die Abbildungen aller einzelnen Installationsschritte in Bild und Text sowie eine ausführliche Antennenübersicht auf mehr als 60 Seiten. Die Erfahrungen aus den bisherigen Installationen sind mit eingeflossen. Das Montagehandbuch ergänzt das Prozess- und Arbeitshandbuch, das bereits veröffentlicht und im Einsatz ist. Dieses enthält alle relevanten Prozesse des grundzuständigen Messstellenbetreibers im Rahmen des Smart Meter Rollouts – von der Mengenplanung und Zählpunktauswahl über die Beschaffung und Disposition bis hin zu Installation, Inbetriebnahme und dem Störungsmanagement. Interessierte Stadtwerke und Netzbetreiber können sich der Anwendergemeinschaft übrigens noch anschließen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit unserem Team iMSB auf.

 

DESIGNETZ zeigt: Die Energiewende ist technisch machbar!

Nach vier Jahren geht eine der bedeutendsten Forschungsinitiativen zur Energiewende in Deutschland zu Ende: Designetz, das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem der Zukunft.  Designetz ist Teil des BMWi-Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie“ (SINTEG) und stellt dar, wie intelligente Netze mit einer Einspeisung von zeitweise 100% erneuerbarer Energien eine sichere Energieversorgung gewährleisten und welche Konzepte und Technologien hierfür eingesetzt werden können.

DESIGNETZ – Das Projekt

Unter Federführung von innogy/E.ON haben 46 Partner aus Wissenschaft und Forschung, Energiewirtschaft, Industrie und IKT zahlreiche Einzellösungen zu einem praxistauglichen Gesamtsystem zusammengefasst, quasi einer funktionierenden Blaupause für das Energiesystem der Zukunft. Das Projekt erstreckte sich über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland hinweg – einer idealen Modellregion aus dünn besiedelten Landstrichen, Metropolen und Industriezentren, die charakteristisch für ganz Deutschland ist.

VOLTARIS erforscht den netzdienlichen Einsatz von intelligenten Messsystemen

In dem Netz-Projekt EMIL – Energienetze mit innovativen Lösungen – haben wir mit den saarländischen Partnern VSE, energis Netzgesellschaft, den Stadtwerke Saarlouis, der Hager Group, dem DFKI und der htw saar innovative Technologien zur Netzführung entwickelt und erprobt.

Im Abschlussbericht von Designetz Saarland sind die Unternehmen mit den jeweiligen Projekten ausführlich beschrieben. Einen sehr guten Überblick über das Projekt Designetz Saarland gibt dieser Film.

Unser Part im Projekt war es, den Einsatz intelligenter Messsysteme in intelligenten Energienetzen zu untersuchen und umzusetzen.  Die Bereitstellung von Messdaten zur Netzzustandserhebung sowie die Steuerung von Erzeugung und Verbrauch sind zentrale Beiträge, die ein Messsystem dabei leistet. Darüber hinaus kann es sicher und zuverlässig Steuerbefehle umsetzen und als Informations- und Kommunikationsplattform agieren und somit intelligente Lösungen im Energienetz ermöglichen.

Außerdem haben wir uns intensiv mit den neuen Prozessen des grundzuständigen Messstellenbetreibers und der Gateway-Administrators beschäftigt und ein Mess- und Steuerkonzept entwickelt und erprobt. Der Schwerpunkt lag darin, eine geeignete Informationsbasis zu schaffen und zu nutzen, mit der es gelingt, kritische Netzzustände zu erkennen, vorherzusagen und zu beheben. Die Umsetzung des sogenannten BDEW-Ampelkonzepts war hier ein wesentlicher Bestandteil, um Flexibilitäten effizient steuern zu können. Zudem konnten wir durch das im Demonstrator aufgebaute 450 MHz-Funknetz bereits erste Gateways installieren, die mit dieser neuen Funktechnologie arbeiten.

Positive Bilanz eines spannenden Projektes

Der Praxiseinsatz hat gezeigt, dass zukunftsfähige Lösungen zum Betrieb von Energienetzen davon abhängen, dass die Prozesse verschiedener Systeme aufeinander abgestimmt sind. Dazu gehört, Lösungen für eine praxisnahe Umsetzung zu schaffen, und zwar nicht nur für Fragen der technischen Anbindung, sondern auch für eine intelligente, systemische Verknüpfung von Markt und Netz. Die erarbeiteten Konzepte und gewonnenen Erkenntnisse sind für uns ein wesentlicher Baustein zur Weiterentwicklung von Systemen und Prozessen rund um das intelligente Messsystem. Das kommt insbesondere unserer Anwendergemeinschaft Messsystem zugute, in der wir mir 35 EVU und Stadtwerken an der Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs zusammenarbeiten.

 

VOLTARIS intelligente Messsysteme und Messstellenbetrieb

Die zwei wichtigsten Faktoren beim Smart Meter Rollout

Der Smart Meter Rollout innerhalb unserer Anwendergemeinschaft Messsystem läuft auf Hochtouren. Zusammen mit unseren Stadtwerke-Partner setzen wir die neuen Prozesse im intelligenten Messstellenbetrieb exakt nach den Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) um. Mehr noch: Wir orientieren uns am Teststufenkonzept des FNN, dem größten branchenweiten Praxistest zur Einführung der intelligenten Messsysteme (iMSys) überhaupt. Als besonderen Service haben wir ein spezielles Arbeits- und Prozesshandbuch erarbeitet, das den Rollout-Managern als Arbeitsgrundlage für alle aufgestellten Prozesse im Zusammenhang mit dem iMSys-Rollout dient. So können sie sicher sein, alle wesentlichen Arbeitsabläufe zu beachten. Vor allem der elektronische Bestell- und Lieferprozess der Smart Meter Gateways erfordert ein sorgfältiges Arbeiten nach den strengen Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Kommunikationsanbindung der Gateways

Eine der größten Herausforderungen – und gleichzeitig einer der größten Erfolgsfaktoren – beim iMSys-Einbau ist die Kommunikationsanbindung der Gateways. Die Geräte werden vor Ort über Mobilfunk angebunden und parametriert. Der stabile Empfang ist für die sichere Übertragung der Messdaten entscheidend. Ist der Empfang schlecht, kann es beim Initialisierungsprozess zu Verzögerungen kommen. Schon im Vorfeld des Einbaus stellen wir unseren Kunden auf Wunsch die Providerdaten der entsprechenden Anschlussobjekte zur Einschätzung der Mobilfunk-Empfangsstärke bereit. Damit kann der Einbau zeitlich und hin- sichtlich der Antennenauswahl besser geplant werden. Letztlich entscheidet der Monteur vor Ort anhand eines Netzscanners, welche Antenne wie zu platzieren ist, um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten.

Wie sag ich’s meinem Kunden?

Entscheidend für den Rollout-Erfolg ist auch die Akzeptanz der Letztverbraucher. Die Kundenkommunikation spielt eine große Rolle, sowohl im Vorfeld des Umbaus als auch durch den Servicetechniker vor Ort. Den höheren Kosten für ein iMSys stehen derzeit noch keine Mehrwerte gegenüber. Wichtig aus unserer Sicht ist es, dass der Rollout nun zügig vorangeht und Skaleneffekte genutzt werden können. Dazu ist es notwendig, dass Technik und Regularien zügig den Umbau weiterer Fallgruppen und die Einbindung von Mehrwertdiensten ermöglichen. Erst dann bringt der Rollout den versprochenen Nutzen für die Kunden und die Digitalisierung der Energiewende.

Neues Geschäftsmodell für Stadtwerke: Submetering

Mit jedem iMSys-Einbau lernen die Mitarbeiter und Monteure dazu. Da in der Anwendergemeinschaft sowohl kleinere und mittlere Stadtwerke als auch große Energieversorger zusammenarbeiten (35 Partner sind es insgesamt), werden die unterschiedlichsten Anforderungen behandelt. Die Erfahrungen analysieren wir mit allen Teilnehmern – sie fließen direkt  in die Prozessoptimierung ein. Für die Anwendergemeinschaft werden wir rund 1,2 Mio. Zählpunkte im intelligenten Messstellenbetrieb betreuen, davon rund 150000 iMSys als Full-Service-Dienstleistung. Parallel arbeiten wir an der Entwicklung von Mehrwertdiensten, zum Beispiel dem Submetering zur automatisierten Heizkostenabrechnung als Dienstleistung für die Wohnungswirtschaft. Wenn ab 2021 der Gebäudeeigentümer als Anschlussnehmer den Messstellenbetreiber frei wählen kann und Bündelangebote nach §6 MsbG platziert werden können, wird Submetering für Stadtwerke zu einem wichtigen neuen Geschäftsfeld.

 

Mehrwertdienste wie Submetering bieten Marktchancen für Stadtwerke

Der Rollout ist – endlich – in vollem Gange. Die Herausforderung für Stadtwerke liegt jetzt darin, ihr Kerngeschäft, nämlich die Versorgung mit Strom und Gas, mit der Umsetzung der neuen digitalen Prozesse und den wachsenden Ansprüchen der Kunden unter einen Hut zu bringen. Dazu kommt: Nur wenn das regionale Stadtwerk attraktive Lösungen anbietet, die den Kunden nutzen und gleichzeitig die Energiewende voranbringen, wird es im Wettbewerb bestehen können.

Die Investitionen in IT, Systeme und in die Qualifikation der Mitarbeiter sind extrem hoch und binden Ressourcen. Auch das sollte ein Ansporn dafür sein, das Gateway als hochsichere Kommunikationsinfrastruktur gewinnbringend für neue Produkte zu nutzen, denn bereits heute lassen sich eine ganze Reihe von digitalen Geschäftsmodellen auf Basis des iMSys umsetzen, beispielsweise die Visualisierung der Energiedaten, zeit- und lastvariable Tarife, Energie-Apps zum Stromsparen oder eine intelligente Haussteuerung.

Jederzeit sehen, wie viel Energie verbraucht wird

Die Visualisierung der Verbrauchsdaten im Webportal des intelligenten Messsystems (iMSys) gibt den Endverbrauchern volle Transparenz über ihren Stromverbrauch. Außerdem bietet es die Möglichkeit, zukünftig variable Stromtarife zu nutzen oder die eigene PV-Anlage optimal zu steuern, zum Beispiel zum Laden des Elektroautos über eine intelligente Ladeinfrastruktur. Auch Gewerbekunden, insbesondere Filialisten, profitieren von den Möglichkeiten der iMSys. Unser Gewerbekundenportal zum Beispiel ist speziell auf die Bedürfnisse von Kunden zugeschnitten, die ein professionelles Energiemanagement betreiben und den Energieverbrauch mehrerer Standorte auswerten und miteinander vergleichen müssen. Das Portal dient dabei als Energiemanagementtool für das Monitoring und Controlling der Energieverbräuche. Der Rollout wird sich nur mit solch attraktiven Zusatzleistungen für die EVU auch wirtschaftlich lohnen. Nicht nur, um neue Kunden zu gewinnen, sondern vor allem, um bestehende Kunden zu binden. Denn gerade die Lösungen „hinter dem Zähler“ stellen einen direkten Kanal zum Kunden dar und binden ihn auch emotional ans Stadtwerk.

Mehrspartenauslesung und Submetering als neue Geschäftsfelder für Stadtwerke

Submetering wird spätestens ab 2021, wenn der Gebäudeeigentümer als Anschlussnehmer den Messstellenbetreiber frei wählen kann und Bündelangebote nach § 6 MsbG platziert werden können, zu einem essenziell wichtigen neuen Geschäftsfeld für Stadtwerke. Hier können sie ihre Vorteile voll ausspielen, denn im Gegensatz zu den branchenfremden Wettbewerbern kennen sie die energiewirtschaftlichen Prozesse und haben zudem als Messstellenbetreiber für Strom und Gas den Zugriff auf die Zähler. Ein weiterer Pluspunkt: sie verfügen über bereits bestehende Geschäftsbeziehungen mit den Haushaltskunden und der Wohnungswirtschaft.

Unser Submetering-Konzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Mehrspartenauslesung, das Submetering und Mehrwertdienste vereint. So werden nicht nur mittels der LMN-Schnittstelle die abrechnungsrelevanten Messdaten der Hauptmessungen für Strom, Wasser, Wärme und Gas über das Smart Meter Gateway an externe Marktteilnehmer bereitgestellt, sondern über die CLS-Schnittstelle auch die Messdaten der Untermessungen, wie die von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern. Derzeit werden innerhalb der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem bereits die ersten Submetering-Pilotprojekte realisiert.

Mit unseren White-Label-Lösungen können Stadtwerke ein ganzheitliches, vollumfassendes Produktpaket aus einer Hand anbieten. Portallösungen ermöglichen es den Verbrauchern, ihren Energieverbrauch zu monitoren und zu optimieren sowie mit entsprechenden Smart Home-Anwendungen Sicherheit und Komfort zu steigern. Eine manuelle Ablesung der Messdaten ist nicht mehr erforderlich, was sowohl Energieversorgern als auch Mietern Kosten spart. Das Submetering-Konzept ermöglicht den Stadtwerken außerdem, Prozesse zu vereinheitlichen und Abrechnungen zu vereinfachen.

Für die Wohnungswirtschaft und Immobilienverwalter liegt der große Vorteil darin, dass sie alle Leistungen – vom Energiebezug über den Messstellenbetrieb bis hin zur Abrechnung – aus einer Hand beziehen können. Zudem stehen die Abrechnungsdaten zu jedem beliebigen Stichtag zur Verfügung, was sich bei einem Mieterwechsel als weiterer großer Vorteil erweist. All diese Faktoren sind für Stadtwerke wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft. Aber die Zeit drängt – die großen Abrechnungsdienstleister konkurrieren bereits um den Messstellenbetrieb!

Was ist dran am Voll-Rollout intelligenter Messsysteme?

Intelligente Messsysteme für alle !?

Sollen künftig auch Haushalte mit weniger als 6.000 kWh Jahresverbrauch bzw. alle Messlokationen ein intelligentes Messsystem (iMSys) bekommen? Das Thema wird in der Politik und in der Branche schon seit langem diskutiert. Nun flammt es wieder auf – durch eine aktuelle Entschließung des Bundesrats, die auf eine Initiative Baden-Württembergs zurückgeht. Gemäß der Strombinnenmarktrichtlinie  soll der flächendeckende Einbau der iMSys in Deutschland beschleunigt werden.

Mehwertdienste als Treiber des Voll-Rollouts

Als Metering-Dienstleister favorisieren wir den Voll-Rollout. Mit den Smart Meter Gateways steht, unter Beachtung der BSI-Konformität, eine hochsi­chere und hochverfügbare Infrastruktur zur Verfügung – nicht nur für die Datenübertragung und Netzsteuerungs-Maßnahmen, sondern auch für Mehrwertdienste. Derzeit realisieren wir innerhalb unserer Anwendergemeinschaft beispielsweise die ersten Submetering-Pilotprojekte. Den Stadtwerken und Netzbetreibern stehen jetzt Lösungen zur Verfügung, die die Kunden begeistern und die Energiewende voranbrin­gen. Die Digitalisierung der Energiewende wird nur gelingen, wenn möglichst viele Anwendungsfälle – auch die Einbindung von dezentralen Erzeugungsanlagen, Elektromobilität und die intelligente Netzsteuerung – umgesetzt werden. Denn erst diese Funktionalitäten bringen den versprochenen Nutzen für die Energiewirtschaft und den Verbraucher.

Messstellenbetreiber, Netzbetreiber und Hersteller nehmen Stellung

Eine Umfrage von energie.blog zeigt, dass die Branche dem Voll-Rollout befürwortet – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

VOLTARIS intelligente Messsysteme und Messstellenbetrieb

Smart Metering in der registrierenden Leistungsmessung

Die Verbrauchergruppe > 100.000 kWh ist bisher vom Smart Meter Rollout ausgenommen, denn die Voraussetzungen für die Feststellung der technischen Möglichkeiten zum Einbau von iMSys sind gemäß § 30 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) noch nicht erfüllt. Die Basiszähler und die aktuellen Smart Meter Gateways sind bisher nicht auf die Anforderungen der registrierenden Leistungsmessung (RLM) ausgerichtet. Doch wann startet der Smart Meter Rollout in Industrie und Gewerbe? Und welche Chancen eröffnen sich den Unternehmen dadurch?

Korrekte Messung bei Großverbrauchern extrem wichtig

Bei der heterogenen Gruppe der Letztverbraucher mit mehr als 100.000 kWh Jahresverbrauch handelt sich zwar nur um knapp 242.000 Pflichteinbaufälle. Diese stehen aber für ca. 66 % des deutschen Strombezugs. Daher ist gerade bei dieser Gruppe die korrekte und einwandfreie Messung extrem wichtig. Messausfälle können hier zu Streitigkeiten über nicht erfasste Stromentnahmen im Bereich von mehreren Millionen Euro führen1.

Die derzeit verfügbaren Smart Meter Gateways erfüllen zwar grundsätzlich die funktionalen Anforderungen, dürfen aber noch nicht eingebaut werden. Das liegt unter anderem daran, dass die Versorgungsspannung der RLM-Zähler abgesichert ist (und damit die Messwerte jederzeit im geeichten Lastgangspeicher sicher abgelegt werden), während ein Ausfall der Versorgungsspannung des Smart Meter Gateways zu einer Unterbrechung der Messung führt. Weiterhin fehlen derzeit noch die geeigneten Basiszähler für die Mittel- und Hochspannung. Mit den derzeit am Markt verfügbaren Basiszählern kann die Messgenauigkeit nicht gewährleistet werden. Zudem erfüllen die Smart Meter Gateways beziehungsweise iMSys derzeit noch nicht alle Anforderungen zur Unterstützung eines Energiemanagementsystems wie zum Beispiel die Impulsbereitstellung. Es ist also nachvollziehbar, dass die Rolloutverpflichtung für RLM-Kunden noch nicht ausgesprochen worden ist.

1   vgl. Marktanalyse zur Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme nach §30 MsbG Version 1.1.1 vom 03.02.2020

Intelligentes-Registrierendes-Lastgang-Mess-System (iRLMSys)

Innerhalb des Forums Netztechnik / Netzbetrieb des VDE (FNN) beschäftigt sich eine Projektgruppe derzeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) mit der Entwicklung eines RLM-Architekturmodells. Ziel ist die Erarbeitung eines technischen Lastenhefts, um die standardisierte Entwicklung von Zählern zum iRLMSys-Betrieb zu ermöglichen, damit die Ablösung der konventionellen RLM-Zählung durch ein intelligentes und MsbG-konformes RLM-Messsystem erreicht werden kann.

Chancen durch die intelligente Messtechnik

Gerade für energieintensive Unternehmen bietet die neue Messtechnik viele Vorteile, insbesondere durch das Monitoring des Stromverbrauchs. Die hochgranulare Auflösung der Messdaten, die mit dem Tarifanwendungsfall (TAF) 14 (hochfrequente Messwertbereitstellung für Mehrwertdienste) möglich ist, macht ein optimiertes Energiemanagement möglich. Durch die Visualisierung der Energiedaten im Webportal wird der Energieverbrauch transparent. Potenziale für Energieeinsparungen können erkannt und Maßnahmen zu Umsetzung abgeleitet werden. Dies ist besonders für Filialisten mit einem standortübergreifenden Energiemanagement interessant. Ein solches Webportal ist dabei als ergänzendes Energiemanagementtool notwendig zur Erfüllung der Vorgaben des verpflichtenden Energieaudits gemäß der EN 16247-1 nach dem Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G) oder der Anforderungen der DIN EN ISO 50001.

Rollout für steuerbare Verbrauchseinrichtung, EEG- und KWKG-Anlagen könnte im Herbst starten

Auch für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, EEG- und KWKG-Anlagen gilt die Einbaupflicht noch nicht, da die bisherigen Gateways noch nicht für das Steuern und Schalten genutzt werden können. Um diese netzdienlichen Funktionen umzusetzen, ist die Bereitstellung weiterer TAF notwendig: TAF 9 für die Ist-Einspeisung von Erzeugungsanlagen sowie TAF 10 für die Übermittlung von Netzzustandsdaten. Diese sind bei den Herstellern derzeit in Vorbereitung und sollen noch im Lauf des Jahres nach einem Re-Zertifizierungsprozess durch einfache Updates aufgespielt werden können. Das BMWi möchte den Prozess der Fortschreibung des Rechtsrahmens zugunsten einer netzorientierten Steuerung flexibler Verbrauchseinrichtungen forcieren und gleichfalls durch zügige Rechtsänderungen zugunsten der Netzintegration von EEG- und KWKG-Anlagen die unterschiedlichen Digitalisierungsansätze des EEG gegenüber dem MsbG harmonisieren. Die Rollout-Verpflichtung für die Steuerung von EEG- und KWKG-Anlagen sowie von flexiblen Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen wird mit der nächsten Markterklärung im Herbst erwartet. Dann werden die iMSys als Enabler für neue, digitale Geschäftsmodelle endlich den gewünschten Mehrwert bringen, insbesondere rund um das intelligente Steuern im Smart Grid und die Anbindung der Elektromobilität.

VOLTARIS - Integration erneuerbarer Energien

VOLTARIS forscht für die Energiewende: Was wir im DESIGNETZ lernen

Das Bundesforschungsprojekt DESIGNETZ ist das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem. Im Projekt wird erforscht, wie intelligente Netze mit einer Einspeisung von zeitweise 100 % erneuerbarer Energien eine sichere und effiziente Energieversorgung gewährleisten und welche Konzepte und Technologien hierfür eingesetzt werden können.

In DESIGNETZ arbeiten 46 Unternehmen aus Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Entwicklung unter der Führung der innogy SE zusammen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden rund 30 Demonstrationsprojekte in ein effizientes Gesamtsystem integriert. In einem weiteren Schritt sollen Flexibilitäten über die sichere Kommunikation gesteuert werden. So lassen sich in Zukunft die steigende Erzeugung aus dezentralen Anlagen und ein steigender Verbrauch z. B. durch Elektrofahrzeuge sicher ins Netz integrieren.

Intelligente Netzsteuerung mit dezentraler Einspeisung

In DESIGNETZ übernehmen wir den Gateway-Administrations-Service und sind unter anderem in den saarländischen Demonstrator EMIL – Energienetze mit innovati­ven Lösungen – eingebunden. Hier untersuchen die Partner neue Technologien zur Stromnetzführung und zum Netzbetrieb. Geprüft wird die Kombination von innovativen Netzbetriebsmitteln, wie beispielsweise regelbaren Ortsnetztransformatoren und Automatisierungssystemen. Zudem beschäftigen sich die Partner mit Prognoseverfahren für die Einspeisung erneuerbarer Energien für die Netzzustandsbewertung und Netzplanung, dem Einsatz und der Weiterentwicklung von Werkzeugen zur Netzführung sowie dem netzdienlichen Einsatz von Sensorik, Aktorik, iMSys und Steuerboxen. Außerdem werden Maßnahmen identifiziert, um Fehlallokationen im Netzausbau zu vermeiden und Flexibilitäten zur Netzstabilität vermehrt zu nutzen.

Das Ziel: Die Schaffung einer Infrastruktur, mit der erneuerbare Energien in das Energieversorgungssystem auf der Mittelspannungs- und Niederspannungsebene besser integriert werden können. Dabei will man witterungsbedingten Schwankungen der Einspeisung sowie neuen Lastszenarien (z.B. Elektromobilität) durch die Nutzung von Flexibilitäten begegnen. 

Netzsteuerung mit intelligenten Messsystemen

In zentralen Arbeitspake­ten des Projektes übernehmen wir die die Rolle des Messstellenbetreibers für intelligente Messsysteme (iMSys), den Einbau der iMSys einschließlich der Gateway-Administration und das Messdatenmanagement. Die Pro­zesse werden in unserem eigenen BSI-konformen Produktiv­system umgesetzt. Welche Aufgaben haben wir konkret?

  • Die Erfassung und Verteilung von Netzzustandsdaten
  • Die Bereitstellung von Steuerfunktionalitäten über iMSys
  • Die Unterstützung des Netzbetriebs durch die Integration in das Netzautomatisierungssystem iNES
  • Die Ausgestaltung des BDEW-Ampelkonzepts sowie der Koordinierungsfunktion zur Interaktion zwischen Markt und Netz.

In den nächsten Monaten werden wir rund 20 weitere iMSys im Saarland in Betrieb nehmen und die Anwendung und Vernetzung der verschiedenen Komponenten weiter testen. Die im Projekt aufgebaute Produktiv-Umgebung wird dabei stetig weiterentwickelt. Die Forschungsergebnisse fließen in die Umsetzung unserer Kundenprojekte im Zuge des Smart Meter Rollouts ein, zum Beispiel das Steuern über das iMSys beim Einsatz von Flexibilitäten und der Einbindung von EEG-Anlagen. Über den weiteren spannenden Projektverlauf halten wir Sie auf dem Laufenden!

Wettbewerblicher Messstellenbetreiber: Ja oder nein?

Immer öfter werden wir gefragt, ob es für Stadtwerke sinnvoll ist, sich zusätzlich zum grundzuständigen Messstellenbetreiber (gMSB) auch als wettbewerblicher Messstellenbetreiber (wMSB) zu positionieren. Als Mitte 2017 die Entscheidung anstand, als gMSB für intelligente Messtechnik in ihren Netzen tätig zu bleiben, haben das fast alle Netzbetreiber getan. Das war auch gut so, denn damit behalten sie ihre Kundendaten und Prozesse in ihrer Hand. Aber sollte man dazu auch die Rolle des wMSB übernehmen?

Wir empfehlen unseren Kunden ganz klar, sich auch als wMSB zu positionieren. Warum? Die Standardleistungen innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Preisobergrenzen werden für eine wirtschaftliche Umsetzung des Smart Meter Rollouts und den finanziellen Erfolg nicht ausreichen. Die neue Messtechnik, basierend auf dem iMSys, ermöglicht viele interessante Mehrwertdienste. Und das – im Gegensatz zum gMSB – ohne Bindung an die gesetzlich vorgeschriebenen Preisobergrenzen und auch außerhalb des lokalen Netzes.

Die Herausforderung: neue Geschäftsmodelle mit dem intelligenten Messsystem

Die Herausforderung für die Stadtwerke liegt nun darin,

  • ihr Kerngeschäft, also die Versorgung mit Strom und Gas
  • die Umsetzung der neuen Prozesse im intelligenten Messwesen und
  • die Ansprüche der Kunden unter einen Hut zu bringen.

Das ist erst einmal ein Kraftakt, lohnt sich aber. Denn wenn das regionale Stadtwerk Lösungen anbietet, die den Kunden begeistern, die Lebensqualität steigern und gleichzeitig das Klima schonen, wird es im Wettbewerb bestehen können. Da die Anforderungen und Aufgaben im intelligenten Messstellenbetrieb extrem komplex sind, sollten die Stadtwerke mit kompetenten Dienstleistern zusammenarbeiten und sich regelmäßig mit Gleichgesinnten austauschen. Dass es funktioniert, sehen wir in unserer Anwendergemeinschaft, die inzwischen die ersten Messsysteme im großen gemeinsamen Feldtest verbaut.

Durch die Zusammenarbeit sind wir flexibler und schneller beim Entwickeln von attraktiven Mehrwertdiensten, die sich am Kundennutzen orientieren. Damit fängt der Rollout an, Spaß zu machen. Die Kosten für IT, Systeme und Qualifikation der Mitarbeiter sind hoch und binden viele Ressourcen. Auch das ist ein Ansporn dafür, das Gateway als hochsichere Kommunikationsinfrastruktur gewinnbringend für neue digitale Geschäftsmodelle zu nutzen. Dazu gehören Dienstleistungen rund um die Smart City, allen voran Ladeinfrastruktur für E-Autos, Gebäudemodernisierungen oder Messtechnik in Wohnungen.

Warum Submetering?

Spätestens wenn ab dem Jahr 2021 Wahlfreiheit beim Messstellenbetrieb besteht, wird sich der Markt für Messdienstleistungen grundlegend verändern. Insbesondere im Bereich Submetering wird es völlig neue Potenziale auszuschöpfen geben. Wer sich bis dahin nicht frühzeitig als wettbewerblicher Messstellenbetreiber positioniert hat, läuft Gefahr, das Feld den großen Messdienstleistern zu überlassen, die bereits jetzt um den Messstellenbetrieb konkurrieren. Die Datenbereitstellung für die Energiekostenabrechnung von größeren Liegenschaften ist ein sehr attraktiver Markt, der aktuell von wenigen Anbietern dominiert wird. Also: Legen Sie los! Wir beraten Sie gerne.

VOLTARIS intelligente Messsysteme und Messstellenbetrieb

Drittes Smart Meter Gateway vom BSI zertifiziert – der Rollout kann starten!

Was für ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!! Gestern hat das BSI das dritte Gateway (EMH) zertifiziert. Nachdem im Vorfeld die Geräte der Hersteller PPC und Sagemcom Dr. Neuhaus zertifiziert worden sind, haben nun Gateways von drei unterschiedlichen Herstellern die BSI-Zertifizierung erhalten. Damit ist eine zentrale Anforderung aus dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) erfüllt und der flächendeckende Rollout intelligenter Messsysteme kann beginnen. Für die grundzuständigen Messstellenbetreiber startet der Pflicht-Rollout jedoch erst nach der Markterklärung, in der das BSI nach § 30 MsbG auf Basis einer Marktanalyse die Feststellung der technischen Möglichkeit erklärt. Wir erwarten diese Anfang 2020.

Feldtest zur Einführung der intelligenten Messsysteme

Innerhalb der Anwendergemeinschaft haben wir gemeinsam mit unseren Stadtwerke-Partnern geeignete Messlokationen ausgewählt, die als Feldtestanlagen fungieren. Anhand des Bedarfs unserer  Kunden an Smart Meter Gateways, Basiszählern und Zubehör für das Jahr 2020 werden wir nun den Beschaffungsprozess der Geräte anstoßen. Wir unterstützen unsere Kunden aber nicht nur bei der Geräteauswahl und -beschaffung, sondern bei der Umsetzung aller Prozesse des intelligenten Messstellenbetriebs wie zum Beispiel der sicheren Logistikkette. In den Projekt-Workshops Anfang Februar erarbeiten wir gemeinsam mit den Teilnehmern der Anwendergemeinschaft weitere Prozessschritte wie zum Beispiel die Mengen- und Auftragsplanung oder den Beschaffungsprozess. Dazu erhält jeder Stadtwerke-Partner ein von VOLTARIS entwickeltes Projekthandbuch mit ausführlichen Templates zur Projektdokumentation.

Bundesministerium veröffentlicht Flyer zum Smart Meter Rollout

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Branche bei der Kundenkommunikation zum Smart Meter Rollout: Einer informative Broschüre beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem Rollout und der Energiewende und die hohen Sicherheitsniveaus der Datenschutzstandards im Smart Grid. Wir finden: eine gute Sache! Die Branche hatte sich die Unterstützung des Ministeriums bei der Endkundenkommunikation sehnlichst gewünscht.

Nützliche Informationen rund um digitale Stromzähler und Smart Meter Rollout

In der Broschüre werden unter anderem die Vorteile der neuen Zählertechnik für Privathaushalte und Unternehmen beschrieben. Beleuchtet werden Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen einem digitalen Stromzähler und einem Smart Meter und warum brauchen wir das überhaupt?“, „Wer bekommt einen Smart Meter und wann?“, „Welche Vorteile haben Unternehmen und Privathaushalte?“ und „Wie sicher sind Smart Meter und was kosten die überhaupt?“. Darüber hinaus werden unter der Rubrik „Was Sie sonst noch wissen sollten“ häufig gestellte Fragen beantwortet, zum Beispiel, ob man sich einen Smart Meter einbauen lassen kann, obwohl man nicht von der Einbaupflicht betroffen ist (grundsätzlich ja, aber…) oder – die andere Seite der Medaille – ob man den Einbau verweigern kann (nein, da gesetzlich vorgeschrieben). Weitere Informationen gibt es auch unter www.bmwi.de/smartmeter-faq.